Juli 2019

Stadtwerke Groß-Gerau schaffen Rückzugs- und Schutzräume für Insekten, Bienen und Vögel!

Außerordentlich farbenprächtig erstrahlt das Blütenmeer auf dem Areal der ehemaligen Kläranlage in Wallerstädten.
Auf einer Fläche von rund 800 m² wurde von August bis Oktober 2018 in Zusammenarbeit mit dem NABU-Naturschutzbund Groß-Gerau, und dem Landschaftspflegebetrieb Landau aus Wallerstädten eine Blühfläche aus verschiedenen Pflanzenarten rund um das Regenrückhaltebecken und Abwasserpumpwerk angelegt.
Zum Einsatz kam eine für die Region geeignete Saatmischung, speziell zur Förderung des Schmetterlings- und Wildbienenbestandes, bestehend aus 50 % Wildblumen und 50% Gräser.
Attraktiv ist die Fläche nicht nur äußerlich, sondern sie bietet Lebensraum für unterschiedlichste blütenbesuchende und bodenlebende Insekten. Zum Beispiel die massiv gefährdeten Wildbienen, für die die angelegte Fläche als wichtiger Nahrungsraum dient. Außerdem fungiert das eingezäunte Grundstück als Rückzugsraum für verschiedene Vogelarten und Kleinsäuger.
In Kooperation mit dem Natur- und Vogelschutzverein Wallerstädten e.V. wurden auf dem Gelände auch Kauzröhren installiert und die Aufstellung von geeigneten Insektenhotels ist in Zusammenarbeit mit dem NABU-Naturschutzbund Groß-Gerau im Herbst 2019 geplant.
Im weiteren Verlauf des Projektes „Blühwiesen auf Betriebsgeländen der Stadtwerke Groß-Gerau“ sollen noch mehr Flächen, an diversen Standorten von Abwasseranlagen im Stadtgebiet (u. a. der Kläranlage Groß-Gerau), in den nächsten Jahren zu bunten Naturparadiesen aufgewertet und somit ein Beitrag der Stadtwerke zu dem Projekt Grüner Gürtel Groß-Gerau geleistet werden.
Ein weiterer positiver Aspekt, an diesen von Rasen auf mehrjährige Wildblumenwiesen umgestalteten Betriebsflächen, ist neben der Förderung der biologischen Vielfalt, die Reduzierung des Pflegeaufwandes.
Ansprechpartner: Abteilung Stadtentwässerung, Herr Müller
Mail: m.mueller@stadtwerke-gg.de, Tel.: 06152-9315-37

Grüner Gürtel Gross-Gerau, eine Initiative zum Erhalt der biologischen Vielfalt in unserer Stadt